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NATUR STEHT ÜBER ALLEM

 

GALAMSEY IN GHANA

 

Verschmutzung von Trinkwasser und Boden durch illegalen Quecksilbergebrauch

Galamsey, also der illegale Kleinbergbau auf Gold in Ghana, geht oft mit dem Einsatz von Quecksilber einher, das Trinkwasser und Boden verschmutzt und damit schwerwiegende Gesundheitsrisiken für die lokalen Gemeinden mit sich bringt. Diese Verschmutzung kann zu toxischen Quecksilberkonzentrationen in Gewässern und auf landwirtschaftlichen Flächen führen und sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Umwelt gefährden.

 

Zehn Jahre nach dem internationalen Abkommen zum Bann von Quecksilber setzen Bergleute immer noch das tödliche Metall ein

 

EIN VERSAGEN DER ZUSTÄNDIGEN BEHÖRDE 

DIE DURCH EINE STRENGE KONTROLLE DEN ERWERB VON QUECKSILBER SOFORT UNTERBINDEN KÖNNTE UND MÜSSTE

 

 

EIN AUS ÄGYPTEN STAMMENDER GESCHÄFTSMANN SCHEINT SICH IN GHANA ALLES ERLAUBEN ZU DÜRFEN

 

 

EHRLICHES INTERESSE AN DER GESUNDERHALTUNG ALLER GHANAER SIEHT ANDERS AUS

 

 

AUCH HIER SCHEINT GELD VERLOCKENDER ZU SEIN ALS DIE GESUNDHEIT DER EIGENEN BEVÖLKERUNG

 

 

Wenn es gut läuft, verdienen Goldsucher in einer Woche bis zu 300 US-Dollar

 

Wer in einer Kakao-Plantage arbeitet, bekommt manchmal nur 5 Dollar in der Woche

 

 

 

Galamsey, also der illegale Kleinbergbau auf Gold in Ghana, geht oft mit dem Einsatz von Quecksilber einher, das Trinkwasser und Boden verschmutzt und damit schwerwiegende Gesundheitsrisiken für die lokalen Gemeinden mit sich bringt. Diese Verschmutzung kann zu toxischen Quecksilberkonzentrationen in Gewässern und auf landwirtschaftlichen Flächen führen und sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Umwelt gefährden.


Galamsey bezeichnet illegale Kleinbergbauaktivitäten zur Goldgewinnung in Ghana. Diese Praxis hat erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit, vor allem aufgrund des Einsatzes giftiger Substanzen wie Quecksilber.

 

 


Gesundheitsrisiken durch Quecksilberbelastung

 

Quecksilber verursacht nachgewiesenermassen Hirnschäden, schwere Krankheiten und Geburtsfehler. Das giftige Metall hat Tausenden von Kindern in Indonesien schweren Schaden zugefügt. Es hat Flüsse im gesamten Amazonasgebiet verseucht und eine humanitäre Krise für den grössten Indigenen-Stamm Brasiliens ausgelöst. 

Weltweit warnen Ärzte schon lange vor dem Verzehr bestimmter Fische, weil das flüssige Metall in den Ozean und in die Nahrungskette gelangt. Die meisten Länder der Welt unterzeichneten deshalb 2013 die internationale Minamata-Konvention, in der sie sich verpflichteten, die Verwendung von Quecksilber weltweit zu beenden

Staub und gefährliche Chemikalien schädigen die Lungen der Goldsuche: Es verursacht Geburtsfehler und hat die durchschnittliche Lebenserwartung um zwei Jahre reduziert.

 


Ursachen der Verschmutzung


•    Quecksilbergebrauch: Kleinbergleute verwenden Quecksilber, um Gold aus Erz zu gewinnen. Bei diesem Prozess gelangt Quecksilber in die Umwelt.
•    Kontaminiertes Wasser: Quecksilber sickert in Flüsse und das Grundwasser ein und beeinträchtigt damit die Trinkwasserquellen.
•    Bodenverschmutzung: Bergbauaktivitäten führen zu einer Schwermetallbelastung landwirtschaftlicher Flächen.
Auswirkungen auf die Gesundheit
•    Toxizitätswerte: Gemeinden in der Nähe von Galamsey-Standorten weisen häufig erhöhte Quecksilberwerte in Wasser und Boden auf.
•    Gesundheitliche Folgen: Eine chronische Quecksilberbelastung kann zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen, darunter Nierenschäden und neurologische Störungen.

 


Umweltfolgen


Betroffene Gebiete


•    Gewässer: In Flüssen wie dem Pra und dem Ankobra wurden Quecksilberwerte gemessen, die die Sicherheitsgrenzwerte überschreiten.


•    Landwirtschaftliche Flächen: Kontaminiertes Bewässerungswasser beeinträchtigt die Ernteerträge

 

 

 

 

 

Etwa 15 Prozent der Arbeitskräfte in Surinam, rund 18’000 Menschen, sind mit dem Goldbergbau verbunden, einer der höchsten Prozentsätze der Welt, so eine Studie  der Freien Universität Amsterdam. Für viele biete das Goldschürfen die einzige Erwerbsquelle. In den Minen verspritzen die Arbeiter unter Druck stehendes Wasser, um Generationen von Sedimenten aufzulösen und Schichten zu erreichen, von denen sie hoffen, dass sie Gold enthalten.

Dann werfen sie Quecksilber ins Wasser. Ein Kilogramm kostet etwa 250 Dollar.

Mit etwas Glück reicht das, um ein halbes Kilogramm Gold abzubauen.

Das giftige Element vermischt sich mit Goldstaub und bildet ein Amalgam, das sich aus dem Schlamm pflücken lässt. Das Gemisch werde angezündet und dabei gelange das Quecksilber in die Luft, verbreite sich über weite Gebiete und vergifte Pflanzen, Tiere und Menschen. Das so gewonnene Gold lande als teurer Schmuck in Europa, den Vereinigten Staaten und dem Persischen Golf.

 

 

Das Quecksilberverbot ist ein zahnloser Tiger

 

Während westliche Länder Quecksilber weitgehend verbannt haben, verwenden nach Angaben der Vereinten Nationen immer noch mehr als 10 Millionen Menschen in 70 Ländern – vor allem ärmere Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika – das giftige Element, um Gold aus dem Boden zu gewinnen. Diese meist unabhängig operierenden Schürfer produzieren ein Fünftel des weltweit geförderten Goldes und verursachen fast zwei Fünftel der weltweiten Quecksilberverschmutzung, so die Vereinten Nationen und die US-Umweltschutzbehörde.

Demnach sei der Bergbau die Hauptquelle für Quecksilberemissionen, noch vor Kohlekraftwerken. 

 

 

 

PROFITEURE

 

Gold Fields und AngloGold Ashanti haben sich auf die wesentlichen Bedingungen für ein vorgeschlagenes Joint Venture in Ghana zwischen Gold Fields' Tarkwa und AngloGold Ashantis benachbarten Iduapriem-Minen geeinigt. Die Unternehmen planen die größte Goldmine Afrikas zu erschaffen. 

Die Tarkwa-Mine wird von Gold Fields Ghana gehalten, an der Gold Fields derzeit einen 90-prozentigen Anteil und die Regierung von Ghana (GoG) einen 10-prozentigen Anteil hält. Die Iduapriem-Mine gehört derzeit zu 100 Prozent AngloGold Ashanti. Beide Minen befinden sich in der Nähe der Stadt Tarkwa in der Western Region des Landes.

Die Unternehmen haben sich im Grundsatz auf die wesentlichen Bedingungen des vorgeschlagenen Joint Ventures geeinigt. Es gab bereits konstruktive Gespräche mit hochrangigen Regierungsbeamten in Ghana. Zudem wird man mit der GoG, relevanten Regulierungsbehörden und anderen wichtigen Interessengruppen in Kontakt treten, um das vorgeschlagene Joint Venture so schnell wie möglich umzusetzen. Die Parteien haben während dieser Gespräche eine gegenseitige Exklusivität vereinbart.

Es ist beabsichtigt, dass das vorgeschlagene Joint Venture innerhalb von Gold Fields Ghana konstituiert und von Gold Fields betrieben wird. AngloGold Ashanti wird seine 100-prozentige Beteiligung an Iduapriem an Gold Fields Ghana abtreten und im Gegenzug eine Beteiligung am neu entstandenen Unternehmen erhalten.

Die Parteien gehen nicht davon aus, dass von beiden Unternehmen eine wesentliche zusätzliche Kapitalinjektion erforderlich sein wird, um das vorgeschlagene Joint Venture zu etablieren. Abzüglich des Anteils der GoG soll Gold Fields eine Beteiligung von zwei Dritteln und AngloGold Ashanti das übrige Drittel erhalten.

Das vorgeschlagene Joint Venture würde die größte Goldmine in Afrika und eine der größten der Welt schaffen. Das vorgeschlagene Joint Venture soll eine qualitativ hochwertige Operation werden, die von einem bedeutenden mineralischen Vorkommen und einer anfänglichen Lebensdauer von fast zwei Jahrzehnten gestützt wird.

 

Anglogold Ashanti (WKN: 915102)

Beide Unternehmen dürften vom Joint Venture profitieren, insbesondere da kaum zusätzliche Kosten zu erwarten sind. AngloGold bleibt auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR

 

 

 

 

 

 

 

 

Größte Gold-Nationen

Zunächst einmal gab es unter den Top 5 nur eine Veränderung. Die USA rangieren weiterhin auf Platz eins der offiziellen Rangliste mit 8.133,5 Tonnen, dahinter Deutschland mit 3.350,3 Tonnen. Italien (2.451,8 t) und Frankreich (2.437 t) folgen auf den weiteren Plätzen. Dagegen wird ein Rückgang der russischen Goldreserven um 3,1 Tonnen auf  2.326,5 t gemeldet.

Berücksichtigt ist der jüngste Goldzukauf Chinas. Im vergangenen Monat kamen 1,9 Tonnen hinzu, auf insgesamt 2.302,3 Tonnen. Der Wert des Goldes stieg auf ein neues Rekordhoch von 253 Milliarden US-Dollar.

Kontinuierliche Zukäufe

Erstmals seit mehr als fünf Jahren taucht Bulgarien mit substanziellen Goldkäufen auf. So meldet der WGC einen Anstieg der Reserven um 2,1 Tonnen auf 42,9 Tonnen.

Währenddessen stiegen die Goldreserven der Türkei um 1,9 Tonnen auf 639 Tonnen an. Dabei handelt es sich um die rein staatlichen Goldreserven. Als Gesamtreserven meldete die türkische Zentralbank (TCMB) für August 797 Tonnen.

Einige Länder machen keine regelmäßigen Angaben zu ihrem nationalen Goldbesitz. Dazu zählen unter anderem Staaten wie Iran, Israel und Nordkorea.

 

 

 

Weltweit wurden bis Ende 2024 rund 216.265 Tonnen Gold gefördert und sind über Tage verfügbar. Diese riesige Menge verteilt sich sehr unterschiedlich auf die einzelnen Bereiche der Wirtschaft. Den Daten des World Gold Council zufolge liegt der größte Anteil in der Schmuckindustrie, mit rund 97.149 Tonnen, was etwa 45 % entspricht. Daneben entfallen rund 22 % oder gut 48.634 Tonnen auf physische Investmentformen wie Barren, Münzen und Gold-ETFs.

Zentralbanken und der sogenannte offizielle Sektor halten etwa 37.755 Tonnen oder 17 % des Bestandes. Der verbleibende Rest von rund 15 % (etwa 32.727 Tonnen) steckt in industriellen Anwendungen und sonstigen Formen von Goldbesitz, etwa in Elektronik, Dentaltechnik oder unverarbeiteten Materialbeständen.

 

Während die Sektorenaufteilung die wirtschaftlichen Einsatzbereiche zeigt, lohnt sich ein Blick auf die Eigentümerperspektive. Hier wird deutlich, dass der überwiegende Teil des Goldes privat gehalten wird, während nur ein kleinerer Anteil in staatlichen Händen liegt.

Der private Bereich umfasst rund 178.510 Tonnen – das entspricht etwa 83 % des weltweiten Goldes. Dazu zählen Schmuck, private Investments in Barren, Münzen und ETFs sowie industrielle und sonstige Anwendungen. Der staatliche bzw. offizielle Sektor hält dagegen rund 37.755 Tonnen oder 17 % der globalen Bestände. Diese Menge befindet sich in den Tresoren der Zentralbanken oder internationaler Institutionen wie dem Internationalen Währungsfonds und dient als Reservebestand.

 

 

Ein Blick auf die geografische Verteilung zeigt, dass die Schwerpunkte je nach Kategorie unterschiedlich ausfallen. Besonders deutlich wird dies bei den Zentralbanken: Die größten staatlichen Goldreserven liegen nach wie vor in den USA mit mehr als 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit über 3.300 Tonnen. Auch Italien und Frankreich verfügen jeweils über mehr als 2.400 Tonnen. In Asien holen Länder wie China, Indien, die Türkei und Russland seit einigen Jahren kontinuierlich auf und bauen ihre Bestände durch fortgesetzte Nettokäufe weiter aus. Damit bleibt die Masse der offiziellen Bestände zwar in Europa und Nordamerika konzentriert, doch die Dynamik der Zukäufe wird klar von Asien bestimmt.

 

Gold: Zentralbankreserven zusammengefasst:

  • USA: ca. 8.133 t
  • Deutschland: ca. 3.353 t
  • Italien: ca. 2.452 t
  • Frankreich: ca. 2.437 t
  • Russland: ca. 2.332 t
  • China: ca. 2.235 t (offiziell gemeldet; inoffiziell teils höher geschätzt)
  • Schweiz: ca. 1.040 t
  • Japan: ca. 846 t
  • Indien: ca. 822 t
  • Niederlande: ca. 612 t
  • Türkei: ca. 479 t